Liebe Gäste!
Hier finden Sie unsere "Führung des Monats"

Dies sind nur einmal stattfindende Führungen, die entweder mit einem besonderen Jahrestag, ungewöhnlichen Öffnungszeiten oder einfach unserem Wunsch, Ihnen wieder einmal eine ganz seltene Führung zu präsentieren, zu tun haben. Auch für diese Führungen brauchen Sie sich nicht anmelden, einfach zum Treffpunkt kommen und eine andere Seite von Wien erleben. Aufgrund der aktuellen Situation ist auch für die Führung eine Anmeldung verpflichtend.
Wir hoffen, wir können Ihnen damit wieder spannende Aspekte von Wien präsentieren.

Freitag, 24. September 2021 (14:00 Uhr)
"Die Waffen nieder" - Wien und der Frieden
Über Kriegsdenkmäler kann in Wien ausführlich gesprochen werden, da lange die Verherrlichung des so genannten gerechten Krieges in den Köpfen der Menschen verankert war. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts entstand in Europa die Friedensbewegung. In Wien waren zwei bedeutende Persönlichkeiten mit Bertha von Suttner und Alfred Hermann Fried wichtige AktivistInnen. Die Friedensarbeit war revolutionär in der Residenzstadt, in der das österreichisch-ungarische Militär eine große Rolle spielte. Begeben wir uns auf pazifistische Spurensuche.
Guide: Alexandra Stolba
Treffpunkt: 1., vor dem Café Landtmann/Ecke Oppolzergasse
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Sonntag, 17. Oktober 2021 (10:00 Uhr)
Radführung: Genuss-Radtour durchs Marchfeld
Bei dieser geführten Genuss-Radtour durchs Marchfeld erkunden wir historische und neue kulinarische Spezialitäten. Vom klassischen Wein der Region über besondere Speiseöle lokaler Produzenten bis zur Mini-Kiwi-Farm in Angern zeigt sich das Marchfeld von seiner schönsten Seite. Bei einem wunderschönen Blick genießen wir unsere Wildjause, direkt beim Produzenten verkosten wir Weine und Öle und entdecken den landwirtschaftlichen Reiz des Marchfelds und südlichen Weinviertels. In Kooperation mit Ögreissler (www.oegreissler.at).
Guide: Christopher Timmermann
Treffpunkt: Gänserndorf, Detail wird bei der Anmeldung bekannt gegeben
zu beachten: Kosten: €60,-; Dauer: 5 Std, bitte eigenes Rad mitbringen, Anmeldung unter info@viennawalks.com min. 10 Personen
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Samstag, 30. Oktober 2021 (10:00 Uhr)
Theophil Hansen (1813-1891) - Architekt des "Wiener Stils"
Theophil Hansens Lebensstationen Kopenhagen – Athen –Wien weisen ihn als Architekten europäischen Formats aus. Er hat das heutige Gesicht Wiens mitgestaltet, einige der prominentesten Bauten an der Ringstraße – u.a. das Parlament, das Palais Epstein und die Börse – tragen seine Handschrift. Gleichzeitig lassen sich an seinen Werken auch wesentliche Entwicklungen der Stadt ablesen: Dieser Spaziergang legt einen Akzent auf die Themen Multikulturalität und Emanzipation des Bürgertums und führt von der Akademie der bildenden Künste zur Evangelischen Schule, zum Musikvereinsgebäude, zum Palais Erzherzog Wilhelm (heute OFID) und zur Griechisch-orthodoxen Kirche am Fleischmarkt.
Guide: Felicitas Konecny
Treffpunkt: 1., Schillerplatz 3, vor der Akademie
zu beachten: € 20/€ 18 erm., Dauer 2,5 Std., Bitte um Anmeldung unter felicitas.konecny@gmx.at oder +43 (0) 699 101 30 425
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Freitag, 5. November 2021 (13:30 Uhr)
Brigittenau entdecken: Von verschwundenen Lebenswelten, Synagogen und Schneepalästen zu „Multikulti“
Nach der großen Donauregulierung entstanden in den einst beschaulichen Donauauen neue Baugründe für die schnell wachsende Habsburgermetropole. Neben Gärten und Erholungsflächen gab es einen der berühmten Vergnügungs- und Erholungshotspots für die Wiener mit der „Russischen Schleuder“, „Türkenwurf“ und Tanzpavillons. Hier befand sich schon 1840 eines der ältesten Massenverkehrsmittel von Wien oder einer der schönsten Bahnhöfe, der später als „Schneepalast“ genutzt wurde, hier wurden aber auch Flächen für die sich rasant entwickelnde Industrie genutzt. Auf den billigen Baugründen siedelten sich vor und nach dem ersten Weltkrieg die aus den östlichsten Winkeln der Monarchie in großen Massen herbeiströmenden armen Städtl-Juden an und so bildete sich ein lebendiges Zentrum jüdischer Geschäfte, Kultureinrichtungen und unzähliger karitativer Organisationen, anschaulich beschrieben von dem Schriftsteller Joseph Roth. Heute ist dieser vielen Wienern fast unbekannte Stadtteil ein buntes Gemisch verschiedener Kulturen: Kirchen, Moscheen, Klöster, Bürgerhäuser, Gemeindebauten, Märkte und Gedenktafeln führen uns die vielen Aspekte vor Augen. Die Spurensuche lässt uns das traurige Schicksal des durch die Nationalsozialisten zerstörten jüdischen Lebens nachvollziehen. Heute begegnen wir einem bunten Treiben auf Märkten, wo Koscheres neben Halal zur Selbstverständlichkeit zählt, Kirchen neben Moscheen stehen und vergessene Synagogen als Galerien Verwendung finden.
Guide: Mag. G.-Maria Husa
Treffpunkt: 20., Gaußplatz, Platzmitte, vor Lebensmittelgeschäft Gaußmarkt
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Samstag, 20. November 2021 (10:00 Uhr)
Der Justizpalast brennt - Schauplätze der innenpolitischen Krise 1927
Der Brand des Justizpalastes in Wien zählt bis heute zu den einschneidenden Ereignissen der österreichischen Politik. Auf unvorhergesehene Weise wurde am 15. Juli 1927 die Innenstadt zum Zentrum von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und der Exekutive. Auslöser war ein Gerichtsurteil, das die für den Tod von zwei Personen verantwortlichen Täter von Schattendorf freisprach. Was passierte in den entscheidenden Stunden am 15. Juli 1927? Wie konnte es so weit kommen? Es genügte nur ein Funken, um das Pulverfass des latenten Bürgerkrieges zu entzünden. Die Führung folgt den Schauplätzen rund um die Ereignisse des Justizpalastbrandes und erklärt die Geschehnisse anhand von Denkmälern, Fotos und Archivaufnahmen.
Guide: Mag. Karl Zillinger
Treffpunkt: 1., Universitätsring 1, Haupteingang Universität
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Donnerstag, 6. Jänner 2022 (14:00 Uhr)
Die Alte Donau und den Donaupark erkunden - Ein Winterspaziergang
Die Alte Donau wurde vor ungefähr 150 Jahren angelegt. Im Zuge der Donauregulierung in den 1870er Jahren wurde eine der beliebtesten Freizeitoasen Wiens geschaffen. Den Donaupark gibt es seit fast 60 Jahren. Er kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken. Nur wenige U-Bahn-Minuten vom Stephansdom entfernt liegen diese beiden Naherholungsgebiete, die nicht nur bei den Wienerinnen und Wienern sondern auch bei BesucherInnen aus dem Umland populär sind. Vor allem im Sommer erfreut sich dieses Areal großer Beliebtheit, bedingt durch die zahlreichen Bäder und Sportmöglichkeiten auf dem Wasser sowie dem Freizeitangebot im Park. Nicht zu vergessen die Verlockungen der Gastronomie! Aber auch im Winter bietet dieser Teil Wiens reizvolle Möglichkeiten für einen Aufenthalt. Eislaufen und Eisschwimmen sind hier besonders beliebte Freizeitbeschäftigungen. Im Donaupark kann man sich mit der Rodel den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen. Begleiten Sie mich auf diesem Winterspaziergang der besonderen Art. Es gibt viel zu entdecken!
Guide: Mag. Miranda Dirnhofer, MSc
Treffpunkt: 22., Wagramer Straße 49/Ecke Arbeiterstrandbadstraße, U1-Station Alte Donau, vor Marina Hofbauer
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