Liebe Gäste!
Hier finden Sie unsere "Führung des Monats"

Dies sind nur einmal stattfindende Führungen, die entweder mit einem besonderen Jahrestag, ungewöhnlichen Öffnungszeiten oder einfach unserem Wunsch, Ihnen wieder einmal eine ganz seltene Führung zu präsentieren, zu tun haben.
Auch für diese Führungen brauchen Sie sich nicht anmelden, einfach zum Treffpunkt kommen und eine andere Seite von Wien erleben.
Aufgrund der aktuellen Situation ist auch für die Führung eine Anmeldung nicht verpflichtend
, aber empfohlen.
Wir hoffen, wir können Ihnen damit wieder spannende Aspekte von Wien präsentieren.

Samstag, 11. Juni 2022 (10:00 Uhr)
Schnitzlers Wien: eine Stadt, ein Leben, Literatur als psychologische Diagnose
Kaum ein anderer Schriftsteller Wiens hat die sozialen und psychologischen Aspekte einer Stadt mit solch einer Genauigkeit unter die Lupe genommen. Als ausgebildeter Arzt war Arthur Schnitzler dem Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud mit seinen Diagnosen zur Wiener Seele näher als seinen Schriftstellerfreunden wie Hugo von Hofmannsthal oder Felix Salten. In seinen Werken behandelte er die brennenden Probleme seiner Zeit wie Antisemitismus, übertriebenes militärisches Ehrgefühl, die schwierige Stellung der Frau, die extremen sozialen Diskriminierungen in der Gesellschaft. Viele Stücke bedeuteten für die herrschende Schicht einen Skandal, sowohl in der Monarchie als auch in der demokratischen Republik. Bis heute sind sie von aktuellem Bezug, wurden wiederholt nach seinem Tod verfilmt und bilden bis heute ein Spiegelbild unserer modernen Gesellschaft. Der Stadtspaziergang folgt einerseits ausgewählten biografischen Orten des Autors und andererseits den Schauplätzen seiner Texte.
Guide: Mag. Karl Zillinger
Treffpunkt: 2., Praterstra▀e 16, bei Johann Nestroy-Denkmal
zu beachten: Bitte Fahrschein mitbringen!
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Sonntag, 26. Juni 2022 (16:30 Uhr)
Wiener Vergnügungen einst und jetzt
Die Wiener galten der Welt als bereits in früheren Jahrhunderten als ein feierfreudiges Völkchen. Bereits im 16. Jahrhundert war die Bevölkerung Wiens als vergnügungs- und tanzwütig beschrieben; eine Wahrnehmung, die sich im 19. Jahrhundert durch ein dichtes Netz an stadtbekannten Etablissements noch verstärkte. Wie also vergnügten sich die Wiener früher, wie vergnügen sie sich heute? Folgen Sie mir bitte auf diesen Spaziergang in die Wiener Lustbarkeit. Von geheimen Spielhöllen, "schönen" Hinrichtungen und Hetztheatern, Badevergnügungen und Kuren, den Stegreifbühnen, Theatern, Kabaretts und Revues sowie Wiens erstem Kino, möchte ich Ihnen ebenso erzählen, wie vom Prater mit seinen Cafés, Schaustellern, der Electric City und der größten Discotheke Wiens. Auf einen vergnügungsvollen Spaziergang also ...
Guide: Dr. Lukas Husa
Treffpunkt: 1., Krugerstraße/Ecke Kärntnerstraße
zu beachten: Bitte Fahrschein mitbringen!
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Freitag, 15. Juli 2022 (14:00 Uhr)
Lachendes Wien - ein Stadtspaziergang in Anekdoten
Abseits von Jahreszahlen, Architekturstilen und ernster Theorie begeben wir uns auf Spurensuche von kaprizierten Künstlern, eigenbrötlerischen Habsburgern, spleenigen Politikern und Wiener Originalen. Sie werden staunen, was sich hinter den Fassaden der Wiener Innenstadt an humoristischen Geschichten verbirgt. Mitzubringen: Gute Laune und die Bereitschaft zu lachen.
Guide: Patrizia Kindl
Treffpunkt: 1., Helmut-Zilk-Platz, bei Mahnmal
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Freitag, 22. Juli 2022 (10:30 Uhr)
Gaudee, Glanz und Gänsehaut - so ein Theater!
Theater! Oper! Kabarett! Wissen Sie noch, was das ist in Zeiten von Corona? Damals,im 17., 18., 19. Jahrhundert war das Leben in der Kaiserstadt durchaus auch lebensgefährlich. Die Pest, die Osmanen vor Wien, Napoleon... Umso mehr stürzte man sich ins Vergnügen, in wilde Traumwelten. Vielleicht auch ins Vergessen... Theater eben, die Oper, »Lebensmittel« für den Hof wie auch für die Menschen aus der Vorstadt. Und die, die "die Bücheln schrieben", wie Mozart zu sagen pflegte, die Librettisten, die waren fast berühmter als die Komponisten: der Lieblingsdichter der Kaiserin, der Abenteurer aus dem Ghetto von Venedig, Papageno als Bankrotteur... Wir folgen den Lebenswegen von Pietro Metastasio, Lorenzo da Ponte, Emanuel Schikaneder und »ihren« Komponisten durch Wien, durch 2 alte Kirchen, eine gruselige Gruft, zu den Brettern, die die Welt bedeuten. Getreu dem Motto »Wir spielen immer, wer es weiß, ist klug.«
Guide: Margarete Stickler
Treffpunkt: 1., Universitätsring 2, vor Haupteingang Burgtheater
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Freitag, 5. August 2022 (17:00 Uhr)
Geheimnisse des Wienerwaldes: vom Cobenzl nach Neustift
Der Park um das verschwundene Schloß des Grafen Cobenzl galt als eine der schönsten Gartenanlagen Europas und wurde u.a. auch von Gästen wie Mozart gerühmt. Bei dieser Wanderung erfahren Sie längst vergessene Geschichten über illustre Staatsmänner und deren in ganz Wien berühmte Feste, aber auch über zwielichtige Glücksritter und gierige Unternehmer, die Sisikapelle, geheimnisvolle Zahlenbründl, Cholerakreuze u.v.a.m. Durch malerische Weinberge gelangen wir nach Neustift, wo man den Spaziergang in einem der vielen Heurigen ausklingen lassen kann.
Guide: Mag. G.-Maria Husa
Treffpunkt: 19., Haltestelle Cobenzl, Buslinie 38A
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Samstag, 20. August 2022 (14:30 Uhr)
Ungarische Spuren in Wien
Auf uns warten bei der Führung ein Wunderkind, nämlich Franz Liszt, Staatsmänner wie Széchenyi, Aristokraten wie Esterházy oder Pálffy. Weiters erfahren wir mehr von erfolgreichen Bürgern, wie der Familie Trattner oder Darvas und von Eroberern wie dem König Matthias Corvinus. Was hatte er übrigens mit dem Hl. Leopold zu tun? Und mit dem Dach des Stephansdomes?). Wieso feiert man den 8. Dezember? Wer hat in Wien die ungarische Gesandtschaft ausgeraubt und den Gesandten entführt? Und wieso kam das Haus Habsburg auf den ungarischen Thron? Ungarische Spuren in Wien, ein unerschöpfliches Thema!
Guide: Komm. Rat Johann Szegö
Treffpunkt: 1. Lugeck, bei Gutenberg-Denkmal
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Samstag, 3. September 2022 (14:00 Uhr)
Pack die Badehose ein... - Ein Sommerspaziergang an der Alten Donau und im Donaupark
Die Alte Donau wurde vor ungefähr 150 Jahren angelegt. Im Zuge der Donauregulierung in den 1870er Jahren wurde eine der beliebtesten Freizeitoasen Wiens geschaffen. Den Donaupark gibt es seit fast 60 Jahren. Er kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken. Nur wenige U-Bahn-Minuten vom Stephansdom entfernt liegen diese beiden Naherholungsgebiete, die nicht nur bei den Wienerinnen und Wienern, sondern auch bei BesucherInnen aus dem Umland populär sind. Schon von Beginn an war die Bevölkerung begeistert vom Freizeitangebot an der Alten Donau - daran hat sich bis heute nichts geändert. Vor allem im Sommer erfreut sich dieses Areal großer Beliebtheit, bedingt durch die zahlreichen Bäder und Sportmöglichkeiten auf dem Wasser sowie dem Freizeitangebot im Park. Nicht zu vergessen die Verlockungen der Gastronomie! Begleiten Sie mich auf diesem Sommerspaziergang der besonderen Art. Es gibt viel zu entdecken!
Guide: Mag. Miranda Dirnhofer, MSc
Treffpunkt: 22., Wagramer Stra▀e 49/Ecke Arbeiterstrandbadstra▀e, U1 Alte Donau, vor Marina Hofbauer
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