Christa Bauer
Ich bin staatlich geprüfte Fremdenführerin, und es gibt für mich nach wie vor keinen besseren Beruf als diesen!
Aufgewachsen bin ich in Niederösterreich, nur wenige Kilometer außerhalb Wiens. In meinen beruflichen Anfängen in der Touristik war ich in der ganzen Welt unterwegs, bis ich letztendlich wieder in Wien landete.
Und nun mache ich schon seit einigen Jahren das, was ich am besten kann: Reden und Ihnen Geschichte und Geschichten über mein Land erzählen.
Außerdem schreibe ich gerne, mit Anna Ehrlich habe ich zwei Bücher bei Amalthea herausgebracht: Der Wiener Kongress - Diplomaten, Intrigen, Skandale, ISBN 978-3-85002-865-3 und Erzherzogin Sophie - Die starke Frau am Wiener Hof, ISBN 978-3-85002-865-3.
2016 habe ich die Chefredaktion des neuen Magazins kulturgeschichten.wien übernommen.

Tel.:+43 664 5839466
email:christa.bauer@touristguides-austria.at
Web:http://www.touristguides-austria.at

Folgende Führungen finden derzeit aktuell statt:

Führung des Monats
Freitag, 25. Februar 2022 (10:30 Uhr)
Der Wiener Kongress 1814/15
Die Neuordnung Europas sollte nach den über 20 Jahren dauernden Kriegen nicht mehr auf den Schlachtfeldern erfolgen, sondern auf einem Kongress, wie ihn die Welt noch nie zuvor gesehen hatte. Bis heute prägte das Bonmot vom "tanzenden Kongress" unser Geschichtsbewusstsein. Und tatsächlich warfen sich die illustren Gäste in den Wirbel vielfältiger Lustbarkeiten. Das Ausmaß der Feierlichkeiten täuscht leicht darüber hinweg, dass enorm viel geleistet wurde, und zwar in den zahlreichen Ausschüssen des Kongresses. Auf dem Rundgang durch die Stadt begegnen Sie Hoheiten wie dem Zaren und dem preußischen König samt ihrer Familien, Politikern wie Metternich, Castlereagh und Talleyrand, berühmten Künstlern wie Beethoven und Schubert, aber auch sehr freizügigen Damen der Gesellschaften und Geheimagenten. Vor allem die Hofburg und die benachbarte Staatskanzlei, das heutige Bundeskanzleramt, waren der Mittelpunkt des Kongresses und bilden die Schauplätze dieser Führung.
Treffpunkt: 1., Äußeres Burgtor, Ringstraßenseite

„Servus, Piefke – Tschüss, Ösi“
Zwischen den Österreichern und ihren deutschen "Lieblingsnachbarn" besteht seit jeher eine gewisse "Hassliebe". Schon sprachlich sind die Unterschiede gewaltig, nicht umsonst meinte Karl Kraus treffend: "Was Deutschland ...
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Folgende Führungen finden derzeit nur auf Anfrage statt:
Lauter Helden?
Ältere Definitionen beschreiben als Held „jemanden, der durch tapfere Taten Ruhm erlangt und sich über den gemeinen Stand der Menschen erhebt“. Helden konnten aus damaliger Sicht nur Männer sein, ihre Handlungen werden fast ausschlie&s...
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Die Wiener und der Wein
„Sy suffent und trunkent, dass ihnen die zunk hunkent“ (sie soffen und tranken, dass ihnen die Zunge heraus hing), meinte ein Zeitgenosse über die Wiener des 13. Jahrhunderts. Bis heute sagt man den Wienern einen Hang zum guten Tröpferl nac...
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Zöllner, Gauner, Spinatwachter
Steuern hat es, soweit die Historienforschung zurückreicht, immer schon gegeben, sei es in Form von Zöllen, Mauten oder Wegesteuern. Man kann sich gut vorstellen, dass auch der Widerstand der von den Steuerzahlungen Betroffenen gegen den St...
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Die Familie Rothschild
Der Aufstieg der Familie Rothschild begann mit Mayer Amschel Rothschild im 18. Jahrhundert in Frankfurt. Anfang des 19. Jahrhunderts ließ sich einer seiner Söhne, Salomon, in Wien nieder. Damit begann ein geradezu sagenhafter Aufstieg zu e...
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Die Wiener Hexe
Die Zahl der Opfer, die in Europa als angebliche Hexen auf dem Scheiterhaufen landeten, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Man schätzt, dass rund 30.000 bis 60.000 Menschen als "Hexen" zu Tode gebracht wurden. Im Gegensatz ...
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Gaukler, Spielleut‘, Komödianten
Die Geschichte der Theater Wiens reicht weit zurück, denn schon in der römischen Zeit gab es – wenn auch kein eigenes Amphitheater wie beispielsweise in Carnuntum – zahlreiche Belustigungen für die Menschen. Im Mittelalter tauchten Sp...
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