Barocker Glanz für Kirche und Kaiser
Im Zeitalter der Gegenreformation werden Kirchen und Klöster die wichtigsten Auftraggeber für Architekten, Maler und Bildhauerwerkstätten. Wien wurde zur Stadt des Barocks. Wie weltliche Herrscher setzte die Kirche Kunst und Architektur zur Repräsentation und zum Ausdruck ihrer Ideologie alle Mitteln ein. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts hatte jedes Stift einen Kaisersaal oder Kaisertrakt und damit sollte die Verbindung von weltlicher und geistlicher Macht symbolisch sichtbar gemacht werden. Die Habsburger wiederum sahen in der Kirche einen verlängerten Arm ihrer Macht und setzten Zeichen mit einem raumgreifenden Kirchenneubauprogramm. Die Unterstützung kam aber nicht aus reiner Gottesfurcht, sondern dies war ein kalkulierter politischer Faktor. Die Künstler des 16. und 17. Jahrhundert erlebten eine Blütezeit und schufen eine Vielzahl bedeutender Werke. Dieser Spaziergang soll Ihnen das barocke Wien, mit Blick auf die Kunst zur Zeit der Reformation und Gegenreformation, an Hand einiger Beispiele, näher bringen.
Termine
Treffpunkt: 1., Dr.-Ignaz Seipel-Platz 1, vor der Jesuitenkirche,
Guide
Elisabeth Strasser
Mobilnummer: +43 664 471 58 00
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