Die Wiener Siedlerbewegung – Beispiele in Hietzing

Der I. Weltkrieg brachte für Wien zur Wohnungskrise noch eine Hungersnot. Immer mehr Menschen griffen zur Selbsthilfe, besetzten Land, errichteten Gartenkolonien mit Kleintierställen und schrittweise auch Häuser. Diese Siedlerbewegung organisierte sich in Genossenschaften und orientierte sich an internationalen Gartenstadt-Konzepten. 1921 schuf die Stadtverwaltung das Siedlungsamt zur Unterstützung des Siedlungsbaus, Persönlichkeiten wie Adolf Loos und Margarete Lihotzky machten die Planungen. Auch die Stadt selbst errichtete Gartensiedlungen, die eine (teilweise) Selbstversorgung in Krisenzeiten ermöglichten.
Treffpunkt: 13., Haltestelle Jenbachgasse (56B), bei Hermesstraße 36F
Achtung:Bitte um Anmeldung! Kosten: € 20 bzw. € 18 ermäßigt. Dauer: 2-2,5 Stunden
Termine: Eine Anmeldung ist, wenn nicht anders im Programm angegeben, möglich aber nicht obligatorisch. Klicken Sie bitte hierfür auf den gewünschten Termin.

Diese Führung findet derzeit nur auf Anfrage statt
Felicitas Konecny
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