Die Wiener Siedlerbewegung - Beispiele in Hietzing
Der I. Weltkrieg brachte für Wien zur Wohnungskrise noch eine Hungersnot. Immer mehr Menschen griffen zur Selbsthilfe, besetzten Land, errichteten Gartenkolonien mit Kleintierställen und schrittweise auch Häuser. Diese Siedlerbewegung organisierte sich in Genossenschaften und orientierte sich an internationalen Gartenstadt-Konzepten. 1921 schuf die Stadtverwaltung das Siedlungsamt zur Unterstützung des Siedlungsbaus, Persönlichkeiten wie Adolf Loos und Margarete Lihotzky machten die Planungen. Auch die Stadt selbst errichtete Gartensiedlungen, die eine (teilweise) Selbstversorgung in Krisenzeiten ermöglichten. Wir besichtigen die Siedlungen Friedensstadt (ab 1921) und Hermeswiese (1923/1929).
Achtung: Bitte um Anmeldung! Dauer: 2-2,5 Stunden
Termine
Treffpunkt: 13., Haltestelle Jenbachgasse (56B), bei Hermesstraße 36F
Guide
Felicitas Konecny
Mobilnummer: +43 699 101 30 425
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