Wien um 1900: Eine Stadt verändert die ganze Welt
Wien zur Jahrhundertwende, "fin de siécle" - eine ungewöhnliche Atmosphäre: Bauboom - die Ringstraße entsteht - überall wird zu Strauß' Weisen Walzer getanzt - zahlreiche Etablissements wie das Ronacher bieten Unterhaltung aller Art (Shows, Varietétheater, Zirkusnummern, Sänger, Künstler aller Sparten ...) und im Publikum darf getrunken und gegessen werden. Das ist auch das Wien von "Jung-Wien", von Arthur Schnitzler, Karl Kraus und diversen Kaffeehausliteraten, die die Wiener Gesellschaft, veralterten Ehrenkodex und den immer stärker sichtbaren Antisemitismus in ihren Werken pointiert zur Sprache bringen. Dieser Spaziergang führt an einigen Prachtbauten der Ringstraße vorbei und versucht, die Aufbruchstimmung in ein neues Architekturzeitalter (Sezession und Moderne) nachzuzeichnen, ebenso wie den enormen Wandel des Stadtbildes aufzuzeigen (Donauregulierung, Hochquellwasserleitungen, Bau der Stadtbahn) ? also jene Tatsachen, die bis heute für Wien prägend sind. Sie erfahren aber auch einiges über die kulturellen Gegebenheiten dieser Zeit (Wissenschaft/2. Medizinische Schule, Psychoanalyse, Kunst/Klimt, Schiele, Musikleben, Kaffeehausliteraten, ...) und Geschichten über weit über die Grenzen bekannter Persönlichkeiten dieser Epoche.
Termine
Treffpunkt: 1., Georg-Coch-Platz 2, vor Georg Coch-Denkmal
Guide
Dr. Lukas Husa
Mobilnummer: +43 650 244 23 31
Mag. G.-Maria Husa
Telefon: +43 664 630 3904
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