Juli 1927: Der Justizpalast brennt, Schauplätze der innenpolitischen Krise
Der politische Alltag in der Ersten Republik verlagerte sich nach einer kurzen wirtschaftlichen Konsolidierung in den 1920er Jahren immer mehr vom Parlament auf die Straße. Demonstrationen, Massenveranstaltungen und Umzüge der Wehrverbände der Parteien, die das Bundesheer an Soldaten und Waffen bei weitem übertrafen, prägten das Stadtbild. Am Wochenende marschierten der Republikanische Schutzbund der sozialdemokratischen Partei und die Heimwehr der bürgerlichen Parteien in fast allen größeren Städten in Österreich auf. Attentate, Antisemitismus, revolutionäre Propaganda und Parteiprogramme verschärften die politische Krise. Es genügte nur ein Funke, um das Pulverfass des latenten Bürgerkrieges zu entzünden. Die Führung zeigt die Schauplätze rund um die Ereignisse des Justizpalastbrandes anhand von Denkmälern, Augenzeugenberichten, Literaturauszügen, Fotos und Archivaufnahmen.
Termine
Treffpunkt: 1, Universitätsring 1, Eingang Universität
Guide
Mag. Karl Zillinger
Mobilnummer: +43 1 922 51 03
Ähnliche Führungen
Wien um 1900: Eine Stadt verändert die ganze Welt
Aufbruchstimmung: Bauboom, Kunst, Kaffeehausliteraten und Musik
Tour ansehenJosef LANG - auf den Lebensspuren eines Wiener Henkers
Die wechselhafte Geschichte der Todesstrafe erzählt anhand der Biographie eines Henkers - wenn der Tod zum Beruf wird.
Tour ansehenKlicken Sie auf den Termin für eine Anmeldung! Die Anmeldung ist unverbindlich.
