Zwischen Pest, Cholera und Tuberkulose: Eine Wiener Seuchengeschichte
Immer wieder wurde die Menschheit in ihrer Geschichte von verschiedenen mehr oder weniger schweren Seuchen heimgesucht. Auch die Stadt Wien erlebte immer wieder große Epidemieausbrüche wie zum Beispiel die der Pest, der Cholera oder der als "Wiener Krankheit" bezeichneten Tuberkulose. Während des Ersten Weltkrieges wurde die Stadt von der Spanischen Grippe heimgesucht, an der weltweit 25 bis 50 Millionen Menschen starben, darunter viele Künstler, wie etwa Egon Schiele; diese Seuchen wüteten aber nicht nur im heutigen Ersten Bezirk, sondern auch in den ehemaligen Vorstädten. Die Antworten Bevölkerung reichten von einer verstärkten Religiosität wie etwa der Flagellanten des Spätmittelalters bis hin zu den obskuren Thesen der Lebensreformer des 19. Jahrhunderts. Diese Antworten sollen auf einem kleinen Streifzug durch die Wiener Seuchengeschichte näher unter die Lupe genommen werden.
Achtung: Fahrschein! Teilnahme für Jugendliche ab 14 Jahren
Termine
Treffpunkt: 7., Augustinplatz (vor dem Denkmal)
Guide
Dr. Lukas Husa
Mobilnummer: +43 650 244 23 31
Ähnliche Führungen
Chirurgen, Keime, Diagnosen ? ein Spaziergang durch die Höfe des Alten AKH?
Spannende Medizingeschichte(n) in romantscher Umgebung erzählt!
Tour ansehenBader, Ärzte, Scharlatane - Auf den Spuren der Heilkunst
Von der Sektion zum "Kaiserschnitt", von Heilmitteln aus Menschenfleisch bis zur Erfindung der Perkussion.
Tour ansehenHigh in Wien
von Zauber- und Hexendrogen bis zum Hanf: eine Kulturgeschichte des Wiener Rausches
Tour ansehenKlicken Sie auf den Termin für eine Anmeldung! Die Anmeldung ist unverbindlich.
