Wien 1945 - vom Hakenkreuz zum Russenstern: Das Leben der Wiener in Kriegs- und Nachkriegszeiten
Der Anschluss Österreichs an das Dritte Reich im Jahr 1938 bedeutete das Ende Österreichs als souveräner Staat. Der Bundesadler musste dem Hakenkreuz weichen. Die einen waren begeistert, die anderen bedrückt, viele verzweifelt, die meisten wohl erwartungsvoll hoffend. Sieben Jahre später war Österreich befreit, die Republik wieder hergestellt, allerdings unter der militärischen Verwaltung der siegreichen Alliierten. Unter den Jubel mischte sich der Schmerz, all das verloren zu haben und in Trümmer zu sehen, woran sie so freudig geglaubt hatten. 250.000 von den 1,2 Millionen Österreichern, die in die Wehrmacht dienen mussten, waren gefallen oder in Gefangenschaft umgekommen. Hoch war der Blutzoll unter den Zivilisten, ganz zu schweigen von der fast vollständigen Auslöschung der jüdischen Gemeinden. Mit Hilfe von zahlreichen Fotos und Archivmaterialien wollen wir den Zustand Wiens und seiner Menschen in der Geburtsstunde der Zweiten Republik, als im Osten Österreichs und großen Teilen Wiens das Hakenkreuz dem Russenstern weichen musste, in all seinen Facetten beschreiben.
Achtung: - in Kooperation mit Barbara Wolflingseder
Termine
Treffpunkt: 1., Rotenturmstraße / Schwedenplatz (McDonalds)
Guide
Barbara Wolflingseder
Mobilnummer: +43 676 426 85 71
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