Liebe Gäste!
Hier finden Sie unser "Führung des Monats"

Dies sind nur einmal stattfindende Führungen, die entweder mit einem besonderen Jahrestag, ungewöhnlichen Öffnungszeiten oder einfach unserem Wunsch, Ihnen wieder einmal eine ganz seltene Führung zu präsentieren, zu tun haben. Auch für diese Führungen brauchen Sie sich nicht anmelden, einfach zum Treffpunkt kommen und eine andere Seite von Wien erleben.
Wir hoffen, wir können Ihnen damit wieder spannende Aspekte von Wien präsentieren.

Freitag, 28. Juni 2019 (14:00 Uhr)
"Wiener Grätzl" im Alsergrund
Der Neunte Wiener Gemeindebezirk ist mit seiner Mischung aus Geschäften, Gastronomie und internationalem Publikum Inspiration und Rückzugsgebiet für weltoffene Menschen. Vor allem das Servitenviertel schafft Atmosphäre mit seinem charmantem Flair. Die Nähe zum Lycée Francais und zur Universität zieht besonders Studierende an. Tauchen wir in das Herz dieser liebenswerten Wiener Vorstadt ein.
Guide: Alexandra Stolba
Treffpunkt: 9, Bergggasse 19, Eingang Freudmuseum

Sonntag, 14. Juli 2019 (13:00 Uhr)
Raus aus der Stadt nach Pötzleinsdorf - Eine Landpartie mit historischen Hintergründen
Der ehemalige Vorort Pötzleinsdorf war für die Wiener von anno dazumal ein beliebtes Ausflugsziel. Wenn man die Prachtvillen der Jahrhundertwende betrachtet, den Pötzleinsdorfer Schlosspark durchstreift, den kleinen Friedhof besucht oder die einstige Dorfstraße entlanggeht, gerät man in nostalgische Verzückung. In welchem Haus hat Sigmund Freud die Sommerfrische verbracht und welcher Opernsänger hat dort später gewohnt? Welcher berühmte Schauspieler hat hier bis zu seinem Tod gelebt und was für interessante Persönlichkeiten sind mit dem Ort noch verbunden? Was kann man von Moritz Bleibtreus Urgroßtante immer noch besichtigen und wie war das jüdische Leben in diesem Teil von Währing? Bei unserem Spaziergang erfahren sie all das und noch viel mehr und haben am Ende die Möglichkeit das Uhrenmuseum im biedermeierlichen Geymüllerschlössl zu besuchen oder die Führung bei einem urigen Wiener Heurigen ausklingen zu lassen.
Guide: Barbara Wolflingseder
Treffpunkt: 18, Pötzleinsdorfer Straße, Endstation Straßenbahn 41

Dienstag, 16. Juli 2019 (13:00 Uhr)
Auf den Spuren der alten Stadtmauern und der Türkenbelagerung von 1683
Im Juli 1683 beginnt die Armee des Osmanischen Reiches mit der Belagerung der Reichs- und Residenzhauptstadt Wien. Der amtierende Kaiser Leopold I verläßt angesichts der militärischen Übermacht der Osmanen heimlich die Stadt. In Wien häufen sich die Gerüchte, daß die Stadt nicht lange Zeit gegen die Osmanen verteidigt werden kann. Wie die Wiener Bevölkerung und die einfachen Soldaten auf beiden Seiten der Stadtmauern die Belagerung Wiens erleben steht im Mittelpunkt der Führung. Wir folgen den Resten der Basteien, den alten Stadtbefestigungen und den Denkmälern dieser Zeit.
Guide: Mag. Karl Zillinger
Treffpunkt: 1, Tourist Info Albertinaplatz/ Ecke Maysedergasse

Donnerstag, 22. August 2019 (17:00 Uhr)
Ehemalige Mühlen, hippe Lokale, ein berühmter Konzertsaal und ein vesrteckter Garten: das Mühlgassenviertel
Betrachtet man Landkarten aus dem 17. Jahrhundert zeigt sich der Wienfluss breit und verästelt. Sein Wasser trieb die Mühlen an, an seinen Ufern wurde Wäsche gewaschen, Pferde gekühlt und gebadet. Nach Regen und Schneeschmelze wurde er zum reißenden Strom und überflutete die umliegenden Stadtviertel. Die Mühlen brauchten Holz – daher siedelten sich Handwerker an - sowie viele Wirtshäuser, für die Händler und Kunden, die auf ihr Getreide warteten. Heute ist die Wien „gezähmt“ und die Mühlen sind bis auf eine verschwunden. Geblieben ist eine vielfältige, lebendige Lokalszene, Wiens Chinatown, ein wunderschöner Musiksaal und eine kreative Anrainerszene. Ein vergnüglich informativer Spaziergang zwischen Secession und Kettenbrückengasse.
Guide: Dr. Eva Sibitz
Treffpunkt: 4, Friedrichstraße ( Eingang Sezession)

Freitag, 23. August 2019 (15:00 Uhr)
Das Rote Wien: Bauen mit Gesinnung
Das "Rote Wien" war ein weltweit einzigartiges politisches Experiment der sozialdemokratischen Stadtverwaltung Wiens zwischen 1919 und 1933. Endlich Luft, Licht und Sonne, auch für die Arbeiterklasse! Wir beschäftigen uns mit zwei Paradebauten der richtungsweisenden sozialen Architektur der Zwischenkriegszeit, dem Karl Marx-Hof in Heiligenstadt ('Ein Kilometer Art Deco') und dem Amalienbad in Favoriten, 1926 als das größte Hallenbad Europas gebaut. Gleichzeitig beleuchten wir auch die Schwierigkeiten, mit denen die einst so prächtige und stolze kaiserliche Haupt- und Residenzstadt Wien nach dem Zerfall der Monarchie 1918 zu kämpfen hatte, und der zukunftsweisenden Kommunalpolitik einer sozialdemokratischen Stadtregierung, um diese in den Griff zu bekommen und eine politische Utopie in demokratischem Rahmen Wirklichkeit werden zu lassen.
Guide: Christopher Timmermann
Treffpunkt: 19., U4 Station Heiligenstadt, Ausgang 12.-Februar Platz
zu beachten: Sie benötigen einen Fahrschein.