Das Cottage im Prater und seine Bewohner
Diese Führung wird barrierfrei durchgeführt

Um 1900 entstand zwischen Grünem Prater und Donaukanal auf ehemaligen Viehweiden und Holzplätzen ein neuer Stadtteil: das Pratercottage. Wiens großbürgerliche Familien zogen dort in prächtige Villen, noble Stadthäuser und Ateliers. Jüdische Familien lebten neben Mitgliedern der hohen Beamtenschaft, in den Souterrains gab es Handwerksbetriebe. Sozialdemokratische Familien und Adelige wohnten Haus an Haus, das Stadtviertel war ein Spiegelbild der Monarchie zur Jahrhundertwende. Zudem lockte die Grünlage und die neu gegründete Bildhauerschule viele Künstler und Schriftsteller in das Grätzel. Der Schriftsteller Elias Canetti verbrachte seine Kindheit hier, die bildende Künstlerin Tina Blau und der Bildhauer Fritz Wotruba suchten hier Inspiration für ihre Werke. Viele elegante Sportvereine lockten mit ihren Sportplätzen zu Tennis, Hockey, Kricket, uvm. Noch heute ist das Stadtviertel „am Schüttel” eine Melange aus vornehmem und künstlerischem Flair. Begeben wir uns auf eine Spurensuche.
Treffpunkt: 2., Riesenradplatz 2, beim Eingang zum Riesenrad
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Mag. Karl Zillinger
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